Zwischen Tradition und Innovation

Pferdefuhrwerk

Seit 1886 ist die Spedition Hamprecht in Hohenlohe tätig. Begonnen hat das Fuhrunternehmen noch mit Pferdefuhrwerken. Im Jahre 1926 kam der erste LKW, ein 3,5t Magirus. Dieser wurde aus Ulm von Herrn Magirus persönlich geliefert. Mit diesem LKW wurden die umliegenden Sägewerke mit Holz versorgt. Der Magirus war Tag und Nacht im Einsatz. Finanziert wurde das Fahrzeug mit einer Bürgschaft von dem Großgrundbesitzer Knorr Schnaihof.

Ein Jahr später kam der zweite LKW, ein MAN Langholzfahrzeug. 1933 wurde erneut ein MAN angeschafft.
Die Höchstgeschwindigkeit dieser neuen Errungenschaft betrug
43 km/h. 1936 begannen die ersten regelmäßigen Fahrten zu den deutschen Seehäfen. Bis zum Kriegsanfang wurden weitere 4 LKWs angeschafft, die leider bald vom Oberkommando der Wehrmacht beschlagnahmt und für eigene Zwecke benutzt wurden.

Mercedes Benz Feuerwehrwagen

Nach dem Krieg wuchs der Fuhrpark um einen Mercedes Benz Feuerwehrwagen, der zu einem Langholz-LKW umgebaut wurde, sowie um einen Fiat und einen MAN.

Die ersten Transporte gingen nach Hannover zu den Besatzungsmächten der USA. So wuchs die Spedition nach und nach. Anfangs wurde noch mit zwei Anhängern gefahren, mit der Zeit kamen auch Dreiachs-Anhänger dazu.

Fuhrpark heute

Der Großvater Heinrich kümmerte sich um die Langholz-Transporte und die Söhne Friedrich und Hans um die Spedition. Mitte der 1950er Jahre kam der erste Bus, ein Mercedes o 321H. Hans Hamprecht ging nach Karlsruhe und gründete dort eine Tankwagen-Spedition. Ende der 1950er Jahre traten Rolf und Ulrich Hamprecht in das Unternehmen ein. Heinrich verstarb im Jahre 1961. Unter der Leitung von Friedrich Hamprecht hatte der Betrieb vier rote und eine blaue Konzession und zusätzlich einen Bus. In den 1980er Jahren übernahm Rolf Hamprecht den Betrieb.

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